Wernberg | Wien | St.Veit/Glan

WB Infrastrukturzentrum St.Urban

Städtebau und Erschließung

 

Sämtliche gewünschte Nutzungen werden in einem kompakten zweigeschossigen Gebäude

untergebracht.

 

Ein- und Ausfahrten werden so platziert, dass als Empfang für den vom Süden kommenden

Ortsbesucher ein sympathischer neuer Dorfplatz samt ausgewogener Bebauungssilhouete

ohne Einsicht in teilweise schmutzige Alltagsabläufe entsteht.

 

Über dem ins Gelände eingebeteten Bauhof schwebt ein länglicher Baukörper, der sich

entlang der Urbanstraße erstreckt. Durch die Ausnutzung des Richtung Westen ansteigenden

Geländes entsteht ein weiteres, barrierefrei erschlossenes Geschoß für die Feuerwehr

beziehungsweise die Allgemeinheit.

Vom Süden kommend – gleichsam zur Begrüßung – öffnet sich der Blick auf den neuen,

auskragenden und von weitem sichtbaren Schulungsraum.

 

Die Erschließung des Bauhofs erfolgt über die neu zu errichtende Straße im Osten des

Planungsareals. Auch für die Kundschaft des Bauernmarktes werden an dieser Straße

Parkplätze errichtet. Der Markt ist barrierefrei erreichbar und von der Glanstraße aus gut

sichtbar an der Außenfassade des Bauhofes platziert.

Die Feuerwehr mit großzügiger Aufstellfläche vor der Fahrzeughalle hingegen wird zentral

von der Urbanstraße aus erschlossen und befindet sich im Geschoß über dem Bauhof.

Nördlich und im direkten Anschluss daran befinden sich die 25 Stellplätze für die

Feuerwehrmänner/Frauen.

 

Zum Haupteingang des Gebäudes, der im Schnittpunkt zwischen Feuerwehr, Schulungsraum,

Aufenthaltsraum und Bauhof liegt, führt von der Urbanstraße aus eine großzügige

Treppenlandschaft mit integrierter barrierefreier Rampe.

 

Durch die zweigeschossige, kompakte Planung des Baukörpers wird die versiegelte Fläche

sowie die zum Bau notwendige Materialressource auf ein Minimum reduziert.

Raumprogramm

Die unterzubringenden Funktionen werden strikt getrennt, gleichzeitig jedoch durch eine zentrale Achse, rund um das Eingangsfoyer, erschlossen. Durch die Nutzung möglicher Raum- und Verbindungssynergien kann unnötiger Flächenverbrauch verhindert werden.

Der Bauhof bildet eine eigene Einheit im Erdgeschoss. Während sich im langestreckten

Baukörper alle Garagen und weitere geschlossene Lager befinden, werden lediglich überdachte Flächen wie die Müllinsel und die Carports im südlichen und nördlichen Flügel platziert. Das Büro befindet sich an zentraler Stelle mit Blick auf die Ein- und Ausfahrt des Hofes. Von hier aus ist man durch eine Treppe in direkter Verbindung mit den gemeinsam mit der Feuerwehr genützten Räumen.

Durch die Auskragung des über dem Bauhof liegenden Baukörpers wird ein durchgehendes Vordach über die ganze Länge des Hofes ermöglicht.

Der langgestreckte Baukörper im ersten Stock wird durch das Foyer unterbrochen, welches das kommunikative Zentrum des Hauses bildet.

Nördlich des Foyers befindet sich die Feuerwehr. Der direkte Weg vom Parkplatz in die Garderobe und durch die Schleuse in die Fahrzeughalle ermöglicht rascheste Abläufe im Einsatzfall. Im Anschluss an die Fahrzeughalle befinden sich weitere Nebenräume sowie die Florianstaton mit direkter Blickbeziehung auf Fahrzeuge sowie Personen in und vor der Halle.

Südlich des Foyers liegen die Aufenthaltsküche mit angeschlossenem Lager sowie abschließend der Schulungsraum, der über das Erdgeschoss hinaus, prominent und adressbildend in Richtung Glanstraße auskragt.